Ludgerusschule Rhede (Ems)

 

 

 

 

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Hauptschule

 

 

Aufgaben und Ziele

Die Hauptschule erfüllt den im NSchG festgelegten Bildungsauftrag.

Sie vermittelt Ihren Schülerinnen und Schülern eine grundlegende Allgemeinbildung, die eine gründliche Vorbereitung auf einen berufsbezogenen Bildungsweg einschließt.

Die Hauptschule stimmt ihre Lehr- und Lernmethoden und ihre Anforderungen auf das Leistungsvermögen und auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler ab und richtet diese an lebensnahe Sachverhalten und den Anforderungen einer Berufstätigkeit aus.

Sie befähigt ihre Schülerinnen und Schüler, eine begründete Berufswahlentscheidung zu treffen.

Hierzu arbeitet die Hauptschule eng mit den Berufsbildenden Schulen und den Betrieben der Region zusammen.

Die Hauptschule fördert Kernkompetenzen, die für eine sinnvolle, eigenverantwortlich gestaltete Lebensführung in persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht sowie für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendig sind.

Hierzu gehört auch die Vermittlung von Grundkenntnissen und Grundfertigkeiten im Umgang mit Medien, insbesondere den Informations- und Kommunikationstechnologien, damit Schülerinnen und Schüler mit diesen Medien in der Schule und im Beruf kompetent umgehen können.

Darüber hinaus fördert die Hauptschule Ihre Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und stellt bei vorliegenden Leistungsnachweisen den Wechsel auf eine andere Schulform sicher (Prinzip der Durchlässigkeit).

Näheres regelt die Bezugsverordnung

Nach Maßgabe der Abschlüsse können die Schülerinnen und Schüler ihren Bildungsweg berufsbezogen fortsetzen, haben aber auch Zugang zu Studienbezogenen Bildungswegen.

Die Hauptschule stärkt die Schülerinnen und Schüler durch planvolle erzieherische Maßnahmen und eine entsprechende Unterrichtsgestaltung nachhaltig in ihren personalen und sozialen Kompetenzen.

Bei der Umsetzung dieser Aufgaben und Ziele setzt die Hauptschule die nachfolgenden Schwerpunkte.

Ein besonderes Ziel der Hauptschule ist es, dass ihre Schülerinnen und Schüler die Grundfertigkeiten in den Kulturtechniken sicher beherrschen.

Dies schließt die Nutzung des Computers ein.

Dazu werden den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse in den Informations- und Kommunikationstechnologien vermittelt.

Sie erhalten damit eine wesentliche Voraussetzung, Lernprozesse selbstständig zu organisieren, zu reflektieren und werden befähigt, lebenslang zu lernen.

Alle Fächer der Hauptschule leisten hierzu ihren Beitrag.

Die Fächer Deutsch und Mathematik weisen hohe Stundenanteile auf, um durch übendes und wiederholendes Lernen die Grundfertigkeiten zu festigen.

Die Hauptschule stärkt die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler.

Die Jugendlichen sollen sich Ihrer persönlichen Fähigkeiten zunehmend bewusst werden und ihr Leistungsvermögen realistisch einschätzen können.

Die Hauptschule bezieht hierzu praxisorientierte Lernphasen in den Fachunterricht ein.

Sie ermöglicht praktische Erfahrungen in den Betrieben und im berufsbezogenen, insbesondere aber fachpraktischen Unterricht oder in der praktischen Ausbildung in den Berufsbildenden Schulen.

Dabei arbeitet die Hauptschule eng mit den Betrieben und den Berufsbildenden Schulen der Region zusammen.

Sie kooperiert mit Kammern, Wirtschaftsverbänden und der Berufsberatung.

Ausgehend von den Lernstärken und -schwächen der einzelnen Schülerinnen und Schüler erarbeitet die Hauptschule ein Förderkonzept für jede Schülerin und jeden Schüler.

Das Förderkonzept der Hauptschule schließt an die Förderung durch die Grundschule an und entwickelt diese weiter.

In das Förderkonzept sind vorrangig die Festigung der Grundfertigkeiten und das Training von Arbeits- und Sozialverhalten aufzunehmen.

Die Persönlichkeitsstärkung und die Stärkung der sozialen Kompetenzen sind maßgeblicher Bestandteil der schulischen Arbeit.

Individuelle Fördermaßnahmen, die aus dem Förderkonzept abgeleitet werden, dienen auch der Sicherstellung der Durchlässigkeit zwischen den Schulformen.