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Grundschule
Aufgaben und Ziele
Die Grundschule
vermittelt ihren Schüler/innen grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und
Fertigkeiten.
Dies umfasst
sprachliche Grundsicherheit in Wort und Schrift, Lesefähigkeit,
mathematische Grundfertigkeiten und -fähigkeiten, erste fremdsprachliche
Fähigkeiten und die Eröffnung von Zugängen zu den Lernfeldern in den
Gesellschafts- und Naturwissenschaften.
Schüler/innen
werden in den Umgang mit Medien, Informations- und
Kommunikationstechniken eingeführt und erwerben grundlegende
psychomotorische und musisch - ästhetische Ausdrucks- und
Gestaltungsformen.
Die Grundschule
schafft damit die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn ihrer
Schüler/innen.
In der
Grundschule wird eine eigene Altersangemessene Form des Zusammenlebens
und Arbeitens entwickelt.
Diese erfordert
entsprechende Regeln, die mit der Akzeptanz unterschiedlicher
Lebensformen sowie der Achtung der religiösen und weltanschaulichen
Überzeugungen Anderer einhergehen.
Das
Zusammenleben in der Schule muss Gelernt und geübt werden.
Dazu gehört,
sich anderen Schülerinnen und Schülern gegenüber situationsangemessen,
hilfsbereit und rücksichtsvoll zu verhalten, eigene Wünsche
zurückzustellen, mit Rückmeldungen zu Lernergebnissen angemessen
umzugehen, sich an Ordnungsformen zu halten, Regeln der Zusammenarbeit
zu beachten, aber auch selbst zu behaupten und eigene Standpunkte zu
vertreten.
Die Schule
sorgt für ein positives soziales Klima, nimmt auf den unterschiedlichen
Stand sozialer Fähigkeiten bei den Schulanfängern Rücksicht und führt
die Schülerinnen und Schüler in einem individuell fortschreitenden
Prozess zu den genannten Zielen.
Die Grundschule
muss den Schülerinnen und Schülern erfolgreiches Lernen ermöglichen und
ihre Lernfreude sowie ihre Lern- und Leistungsbereitschaft
weiterentwickeln oder anregen.
Dabei knüpft
sie an die Formen des Lernens im vorschulischen Bereich an und führt
allmählich zu den spezifischen Formen des Lernens in den Fächern der
Grundschule.
Eine intensive,
auf gemeinsamer Verantwortung basierende Zusammenarbeit mit den
Erziehungsberechtigten und deren Einbeziehung in das Schulleben fördern
und koordinieren erzieherisches Handeln.
Jede
Grundschule legt in einem pädagogischen Konzept (Schulprogramm) auf der
Grundlage des Bildungs- und Erziehungsauftrags, der Rahmenrichtlinien
und unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen besonderen Bedingungen Ziele
und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit fest.
Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgaben wie
Werteerziehung,
Ø
soziales Lernen und grundlegende
politische und wirtschaftliche Bildung,
Ø
Gesundheitserziehung,
Ø
Erziehung zu umweltbewusstem
Verhalten
Ø
interkulturelle Erziehung,
Ø
Medienerziehung,
Ø
Mobilität (vormals
Verkehrserziehung) sowie
Ø
Familien und Sexualerziehung
Sind im
pädagogischen Konzept der Grundschule angemessen zu berücksichtigen.
Der
Schulkindergarten ist Teil der Grundschule.
Er hat die
Aufgabe, die Kinder ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend in
ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern, bis sie dem Erstunterricht
folgen können.
Die Förderung
im Schulkindergarten soll längstens ein Schuljahr dauern.
Es ist anzustreben, die Kinder auch im
Unterricht im 1. Schuljahrgang teilnehmen zu lassen
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